
1863 von Mutter M. Rosa Flesch gegründet, wuchs die Ordensgemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen derart schnell, dass nach nur 15 Jahren bereits mehr als 100 Schwestern in 22 Niederlassungen arbeiteten. Und immer wieder erreichten neue Anfragen von Städten, Kirchengemeinden oder Privatpersonen die Schwestern mit der Bitte, sich vor Ort um Kinder, Kranke und Alte zu kümmern. Denn ein tragfähiges soziales Netz gab es noch nicht, die soziale Not war vielerorts sehr groß; wer krank wurde bzw. im Alter oder als Waise allein war, war auf Hilfe anderer angewiesen.
1903 erhielt die Gemeinschaft die Erlaubnis zur Gründung der Marienhaus GmbH Waldbreitbach. Hierzu gehört auch das Marienkrankenhaus Trier-Ehrang.

Die Anfänge des Marienkrankenhauses Trier-Ehrang reichen zurück bis in das letzte Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts
März 1894 | Der Ehranger Pfarrer Dechant Johann Goergen beantragt beim zuständigen Ministerium die Niederlassung von Schwestern vom Orden der Franziskanerinnen von Waldbreitbach. |
November 1894 | Gründung eines Kuratoriums des zukünftigen Schwestern-hauses. |
20.10.1895 | Die ersten vier Schwestern werden in Ehrang eingeführt und beginnen ihren Dienst im alten umgebauten Pfarrhaus in der Fröhlicherstr. (früher Kirchstraße). |
03.10.1903 | Einsegnung und Bezug des Krankenhaus-Neubaus an seinem heutigen Standort in der August-Antz-Straße. |
1914 bis 1918 | Das Marienkrankenhaus dient als Lazarett während des 1. Weltkrieges. |
1940 bis 1945 | Das Marienkrankenhaus dient während des 2. Weltkrieges als Lazarett. |
1957 bis 1960 | Umfangreiche Baumaßnahmen: Unter anderem wurden die beiden bis dato getrennten Gebäudekomplexe des Kranken- und Schwesternhauses (heutiger A- und B-Flügel) durch einen Zwischentrakt mitein-ander verbunden. Erweiterung des Krankenhauses auf 140 Betten. |
1965 bis 1966 | Bau des heutigen Personalwohnheims „Haus Josef“, der Kapelle sowie des Verbindungsganges zwischen Haus Josef u. Ausbau des A-Flügels. |
1968 bis 1971 | Umfangreiche Baumaßnahmen am B-Flügel mit Erweiterung des Krankenhauses auf 220 Betten. |
1970 | Die Krankenpflegeschule am Marienkrankenhaus Trier-Ehrang wird im ehemaligen Gebäude der Kreisberufsschule eröffnet. |
1972 | Einweihung des Schülerinnenwohnheimes „Haus Elisabeth“ im Reutersweg 1. |
1991 | Beginn eines Anbaus am B-Flügel, für den jedoch das Ministerium die Förderung aufgrund der seinerzeit nicht geklärten Krankenhaussituation der Region einstellte. |
1996 | Bezug der neuen Intensivstation sowie der Liegendanfahrt im fertiggestellten Anbau am B-Flügel. |
1998 | Fertigstellung der neuen Kreißsäle, Neugeborenenzimmer u. Funktionsräume der Abt. Gynäkologie/Geburtshilfe. |
2002 | Fertigstellung des Besucher-Parkplatzes im Bereich der August-Antz-Straße (neben B-Flügel). Beginn der Aufstockung des Anbaus am B-Flügel bis zum obersten Stockwerk sowie Beginn der kompletten OP-Sanierung. |
2003 | Das Marienkrankenhaus Trier-Ehrang feiert sein 100jähriges Bestehen an seinem heutigen Standort in |
2004 | Einweihung des neuen OP-Traktes mit vier hochmodernen OP-Sälen. |
2005 | Inbetriebnahme des Beckenbodenzentrums. |